Donnerstag 20. Mai

Lagerbericht Donnerstag 20. Mai  

 

Bei trockener, aber kalter Witterung starteten wir auf den Gurten. Wir konnten den etwa 300 Meter höher gelegenen Hausberg der Berner in etwa einer Stunde Fussmarsch erreichen. Oben wehte eine raue Brise, sodass wir trotz Jacke zu frieren begannen. Natürlich wollten wir in der Ferne die Berner Alpen sehen. Das war aber nicht möglich, weil der Hochnebel die Sicht verdeckte. Im Norden aber sahen wir das Juragebirge. Und gleich am Fuss des Gurten konnten wir alle grossen und wichtigen Bauwerke der Stadt Bern erkennen. An einer der vielen Grillstellen brieten wir unsere Landjäger (!) und verpflegten uns. Schliesslich stiegen wir auch noch auf den Aussichtsturm.

 

Wir erhofften uns unten in der Stadt etwas mehr Wärme und so fuhren wir mit dem Gurtenbähnli talwärts. Beim Bahnhof nahmen wir den Lift, um auf die Grosse Schanze zu gelangen. Dieser Ort war der Ausgangspunkt für den „Stadt-OL“, den wir in kleinen Gruppen zu absolvieren hatten. Das Ziel dieser etwa dreistündigen Bus- und Tramfahrt quer durch die Stadt: Die Sicherheit zu bekommen, sich in der Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen, und auf einen bestimmten Zeitpunkt wieder an den Ausgangspunkt zurück zu gelangen. Interessant war auch, bei Passanten Informationen einzuholen. Dafür war Simon zuständig. Wir sind auch einmal falsch gefahren, und wir haben das erst nach fünf Stationen festgestellt. Die Gruppe von Carolin hatte eine Busstation in Bümpliz während einer vollen halben Stunde gesucht.

Alle Gruppen sind übrigens pünktlich im Ziel eingetroffen.

 

Am frühen Abend besuchten wir das Kino. Wir sahen den Film „Robin Hood“.

Heute brauchten wir keine Köche im Lagerhaus, denn wir leisteten uns eine Pizza in der Altstadt. Etwa zwölf verschiedene Pizzas wurden für uns zubereitet.

Auf dem Heimweg, beim Bahnhof, wurden wir auf zwei Strassenmusikanten aufmerksam. Sie spielten Dudelsack und Trommel. Viele Leute haben sich um die beiden geschart und ein kleines Büblein hatte die Freude, die Spenden der Zuhörer in den Hut zu werfen.

Die Musik konnte uns alle auch begeistern, und so nahmen wir den Bus, der erst nach 22.00 Uhr nach Köniz fuhr.

Dann setzten wir uns noch bis gegen Mitternacht ans Tagebuch. – Gute Nacht!

 

Laura und Carmen

 

Schule Vals

Newsletter

Möchten Sie alles Aktuelle sofort erfahren? Dann melden sie sich für den Newsletter an.

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.